Bachelor of Science

Forstwirtschaft

Der Bachelorstudiengang Forstwirtschaft bietet Ihnen gute Berufsaussichten. Sie lernen verschiedene Zielsysteme und Entwicklungspfade nachhaltiger Waldbewirtschaftungsstrategien abzuwägen und den vielfältigen Ansprüchen entsprechend umzusetzen. Im Mittelpunkt steht der Erhalt der Funktionenvielfalt (Nutz-, Schutz-, Erholungs- und Bildungsfunktion) auf ganzer Fläche.

Was macht das Studium besonders?

In der berufsqualifizierenden Ausbildung im Bachelorstudiengang Forstwirtschaft (B. Sc.) lernen Sie alle Aspekte integrativer Waldbewirtschaftung und Waldfunktionensicherung kennen. Außerdem können Sie studienbegleitend das bundesweit anerkannte Zertifikat zur 'Staatlich zertifizierten Waldpädagogin bzw. zum Staatlich zertifizierten Waldpädagogen' erwerben. Die beruflichen Möglichkeiten stellen Ihnen jährlich unsere Absolvent*innen bei einer Berufsfeldpräsentation vor. So können Sie sich frühzeitig mit unseren Alumni vernetzen. 

Termine und Veranstaltungen

Individuelle Studieninhalte

Der Bachelorstudiengang Forstwirtschaft (B.Sc.) dauert 6 Semester, wird mit 180 ETCS abgeschlossen und ist berufsqualifizierend. Die durchschnittliche Präsenzzeit (Semesterwochenstunden) während der 5 Studienfachsemester liegt im Pflichtbereich bei rund 22 Semesterwochenstunden. Weitere 5 Semesterwochenstunden sind durchschnittlich für die Belegung der Wahlpflichtmodule zu veranschlagen. Der Studiengang Forstwirtschaft (B. Sc.) zeichnet sich durch einen hohen Praxisbezug aus.

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Studieninhalte

Individuelle Studieninhalte

Der Studiengang ist konsequent an den Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgerichtet. Das Studiengangskonzept basiert auf sechs fachübergreifenden Schlüsselkompetenzen für Nachhaltigkeit: Wertorientierung, Systemisches Denken, Zukunftsdenken, Strategisches Denken sowie Umsetzungskompetenz und Kollaborative Kompetenz, eng verwoben mit spezifischen Fachkompetenzen. Das ist ein Paradigmenwechsel in der Studiengangsentwicklung, denn mit den Schlüsselkompetenzen für Nachhaltigkeit richten wir den gesamten Lernprozess an studienprogrammübergreifenden Lernzielen aus.

Im sechsten Semester laufen alle Kenntnisse und Erfahrungen aus dem Studium zusammen; das Ziel ist die Synthese. Sie erstellen Ihre praktisch-konzeptionelle Abschlussarbeit, möglichst in Zusammenarbeit mit einem Praxispartner bzw. einer Praxispartnerin.

Die Stärkung des eigenen Profils ist auch das Ziel des fünften Semesters, das mit einer zwölfwöchigen Praxisphase für alle Studierenden beginnt und durch Wahlpflichtmodule und ein Pflichtmodul zu Kommunikation und Partizipation ergänzt wird. Letzteres soll die Ergebnisse des Projektmoduls „Ernährungssysteme der Zukunft“ aufbereiten und der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Das vierte Semester steht ganz im Zeichen des „Brückenbauens“. Im Projektmodul „Ernährungssysteme der Zukunft“ erarbeiten Sie gemeinsam mit lokalen Akteur*innen beispielhafte Problemlösungen. Mit Ihrem Thema und ggf. mit Betreuung schärfen Sie Ihr Profil. Außerdem wählen Sie eine Spezialisierung aus 6 Wahlpflichtmodulen.

Das dritte Semester steht unter dem Motto „Potenziale erkunden“. Sie starten eine achtwöchige, begleitete Praxisphase in Praktikumsbetrieben aus unserem Praxisnetzwerk. Im Modul „Politikfeld Lebensmittelsysteme“ setzen Sie sich mit der Vielfalt der Perspektiven von Akteuren und dem Einfluss der Gesetzgebung auf die gesellschaftliche Realität auseinander.

Das zweite Semester zeigt Ihnen Herausforderungen und Potentiale in der aktuellen Agrar- und Ernährungskultur. Sie sammeln im Projektmodul „Studienpartner Ökobranche“ erste Erfahrungen in der transdisziplinären Zusammenarbeit. Im Modul „Wirksam nachhaltig handeln“ lernen sie theoretische und methodische Grundlagen der Transformationsforschung kennen.

Im ersten Semester entdecken Sie die Vielfalt von Perspektiven auf Agrar- und Ernährungskultur und Nachhaltigkeit. Mit künstlerischen, kreativen Zugängen zu Agrar- und Ernährungskultur wechseln Sie Perspektiven und erlernen Grundlagen der nachhaltigen Lebensmittelerzeugung und plantaren Gesundheit. Außerdem erhalten Sie eine methodische Basis zum wissenschaftlichen Arbeiten.

Module pro Semester

Nach dem Studium

Berufliche Perspektiven

Der Studiengang qualifiziert Sie im Spannungsfeld der ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit eine, am Zielsystem der jeweiligen Eigentumsart orientierte, Bewirtschaftung und Weiterentwicklung unserer Waldökosysteme sicherzustellen. 

Vertiefungsmöglichkeiten

Als Zusatzqualifikation können Sie studienbegleitend das bundesweit anerkannte Zertifikat zur ›Staatlich zertifizierten Waldpädagogin bzw. zum Staatlich zertifizierter Waldpädagoge‹ erwerben, um in der Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit mit Menschen zu arbeiten. Die vielfältigen beruflichen Optionen in der Forstwirtschaft werden jährlich durch Absolvent*innen des Studiengangs vorgestellt und bieten die Möglichkeit der frühzeitigen Vernetzung zwischen Studierenden und Alumni.

Perspektiven / Berufsbilder

Forstverwaltungen, Privat- und Kommunalwald, privatwirtschaftliche Forstdienstleistungen (Consulting), der Waldnaturschutz oder die Waldpädagogik bieten viele Möglichkeiten in Festanstellung oder als selbständige Tätigkeit. Das Studium qualifiziert Sie für das forstliche Betriebsmanagement. Weitere Berufsfelder stehen Ihnen in der Holzindustrie offen. Der Abschluss ›Bachelor of Science‹ qualifiziert Sie zudem für ein Masterstudium an in- und ausländischen Hochschulen. 

Nach meinem Abschluss in Eberswalde habe ich sofort ein Masterstudium in Weihenstephan/Bern (Schweiz) begonnen um mich noch weiter zu qualifizieren. Der Übergang fiel mir auf Grund der fundierten Ausbildung in Eberswalde leicht.

 

Hauke Köhn

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Projekt Biokraft, Absolventin, Forstwirtschaft

Revierförster und -leiter im Revier Crottendorf

Hannes Langner

Serviceleiter Vegetation bei Deutsche Bahn

Christoph Bachmann

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+ 49 3334 657-149
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